Wertvolle Altbäume historischer Gärten und Parks leiden besonders unter den Folgen von Hitze und Dürre, die sich seit 2018 besonders massiv in diesen ursprünglich faszinierenden Anlagen zeigen. Während 2017 36 Bäume im Großen Garten Dresden abgestarben, wurden 2025 425 tote Bäume gezählt! Diese Entwicklung ist beängstigend und insbesondere der Dürre und Hitze der Jahre 2018, 2019 und 2020 sowie der Folgejahre seit 2022 geschuldet. Wissenschaft und Forschung prognostizieren Hitze- und Dürreperioden weiter zunehmender Intensität und Häufigkeit.
Um die Ausfälle zu kompensieren müssten im Großen Gaten Dresden jährlich 1.000 Nachpflanzungen realisiert werden. Während der Dürrephasen im Frühjahr und Frühsommer wären/(sind)! regelmäßige Wasserschübe durch die Feuerwehr der sächsischen Landeshauptstadt unerlässlich. Die Zukunft auch „meines“ historischen Gartens Dresden ist dennoch ungewiss.
In durch Fällungen entstandene Baumlücken wandern Spitzahorne ein, die als ausgewachsene Bäume gleichfalls unter Pilzerkrankungen (Russrindenkrankheit) als Folgen des Klimawandels massiv leiden. Flugfähige Samen des Spitz- und Bergahorns führen in Parkanlagen und Forsten an feuchten und nährstoffreichen Standorten zu einer Massenvermehrung dieser Baumarten (Verahornung).
Die folgenden Fotographien dokumentieren die seit 2019 massiven Schäden an Stieleichen, an Rotbuchen, an Winterlinden, an ausgewachsenen Spitzahornen. Sie zeigen die oben erwähnte Verahornung und verweisen auf den enormen Nutzungsdruck dieser größten Parkanlage in der sächsischen Landeshauptstadt. Ein hoher Grad der Vermüllung, insbesondere an Wochenenden, führt dazu, dass die zuständigen Gärtner:innen Anfang der Woche vor allem mit der Beseitigung von Unrat beschäftigt sind und ihren eigentlichen Aufgaben am Wochenbeginn nicht umfänglich nachkommen können.



Stieleichen im Klimastress leiden unter Kronenverlichtung und Vitalitätsverlust.
Auch Roteichen leiden unter Kronenverlichtung.

Rotbuchen im Klimastress!!! Die Altbestände dieser fastzinierende Bäume sind dem
Klimawandel zum Opfer gefallen.


Klimastress an Winterlinden Neupflazung


Verahornung, bedingt durch das feuchte und nährstoffreiche Milleu im Großen Garten Dresden, unter Normbedingungen. Junge Spitzahornbäume wachsen im Mai/Juni 2026 fast flächendeckend unter den schattigen und noch feuchteren Baum-bereichen des Großen Gartens auf. Damit verhindern sie eine natürliche Verfüngung, z.B. an der Stieleiche.

Im Erwachsenenstadium erkranken die Spitzahorne, auch im Großen Garten Dresden, durch Dürre und deren Folgen, z.B. an der Russrindenkarnkheit.

Gewöhnliche Eschen im Großen Garten zu Dresden leiden infolge Hitze, Dürre und Folgeerkrankungen unter Stabilitätsverlust und unter Kronenverlichtung.

Gespinste an Pfaffenhütchen und Weißdorn; auch deren Ausbreitung wird durch Trockenheit und Wärme begünstigt. Die
Sträucher schlagen i.d.R. im Juni neu aus.

„Sie“ finden Erholung, erfreuen „Sich“ an einer gepfegten Park-Anlage und hinterlassen Müll?! Was für eine Sauerei!!!
































































