TERMINE IM ÜBERBLICK

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Klimawandel- und Natur-Exkursion
Der Große Garten Dresden im Klimawandel – Exkursion im Mai 2026
25.05.2026
Dresden - Großer Garten

Wertvolle Altbäume historischer Gärten und Parks leiden besonders unter den Folgen von Hitze und Dürre, die sich seit 2018 besonders massiv in diesen ursprünglich faszinierenden Anlagen zeigen. Während 2017 36 Bäume im Großen Garten Dresden abgestarben, wurden 2025 425 tote Bäume gezählt! Diese Entwicklung ist beängstigend und insbesondere der Dürre und Hitze der Jahre 2018, 2019 und 2020  sowie der Folgejahre seit 2022 geschuldet. Wissenschaft und Forschung prognostizieren Hitze- und Dürreperioden weiter zunehmender Intensität und Häufigkeit.

Um die Ausfälle zu kompensieren müssten im Großen Gaten Dresden jährlich 1.000 Nachpflanzungen realisiert werden. Während der Dürrephasen im Frühjahr und Frühsommer wären/(sind)! regelmäßige Wasserschübe durch die Feuerwehr der sächsischen Landeshauptstadt unerlässlich. Die Zukunft auch „meines“ historischen Gartens Dresden ist dennoch ungewiss.

In durch Fällungen entstandene Baumlücken wandern Spitzahorne ein, die als ausgewachsene Bäume gleichfalls unter Pilzerkrankungen (Russrindenkrankheit) als Folgen des Klimawandels massiv leiden. Flugfähige Samen des Spitz- und Bergahorns führen in Parkanlagen und Forsten an feuchten und nährstoffreichen Standorten zu einer Massenvermehrung dieser Baumarten (Verahornung).

Die folgenden Fotographien dokumentieren die seit 2019 massiven Schäden an Stieleichen, an Rotbuchen, an Winterlinden, an ausgewachsenen Spitzahornen. Sie zeigen die oben erwähnte Verahornung und verweisen auf den enormen Nutzungsdruck dieser größten Parkanlage in der sächsischen Landeshauptstadt. Ein hoher Grad der Vermüllung, insbesondere an Wochenenden, führt dazu, dass die zuständigen Gärtner:innen Anfang der Woche vor allem mit der Beseitigung von Unrat beschäftigt sind und ihren eigentlichen Aufgaben am Wochenbeginn nicht umfänglich nachkommen können.

 

   
Stieleichen im Klimastress leiden unter Kronenverlichtung und Vitalitätsverlust.


Auch Roteichen leiden unter Kronenverlichtung.

 
Rotbuchen im Klimastress!!! Die Altbestände dieser fastzinierende Bäume sind dem
Klimawandel zum Opfer gefallen.

 
Klimastress an Winterlinden                                                Neupflazung

 
Verahornung, bedingt durch das feuchte und nährstoffreiche Milleu im Großen Garten Dresden, unter Normbedingungen.  Junge Spitzahornbäume wachsen im Mai/Juni 2026 fast flächendeckend unter den schattigen und noch feuchteren Baum-bereichen des Großen Gartens auf. Damit verhindern sie eine natürliche Verfüngung, z.B. an der Stieleiche.


Im Erwachsenenstadium erkranken die Spitzahorne, auch im Großen Garten Dresden, durch Dürre und deren Folgen, z.B. an der Russrindenkarnkheit.


Gewöhnliche Eschen im Großen Garten zu Dresden leiden infolge Hitze, Dürre und Folgeerkrankungen unter Stabilitätsverlust und unter Kronenverlichtung.


Gespinste an Pfaffenhütchen und Weißdorn; auch deren Ausbreitung wird durch Trockenheit und Wärme begünstigt. Die
Sträucher schlagen i.d.R. im Juni neu aus.


„Sie“ finden Erholung, erfreuen „Sich“ an  einer gepfegten Park-Anlage und hinterlassen Müll?! Was für eine Sauerei!!!

Klimawandel- und Natur-Exkursion
Fach-Exkursion zu den Flächen des ausgeprägten Waldbrandes in der Gohrischheide – Fachlich begleitete Exkursion durch Stefan Müller
30.04.2026
Gohrischheide bei Zeithain

Am 1. Juli 2025 kam es während einer Dürre- und Hitzeperiode in Europa zu einem erneuten Waldbrand im munitionsbelasteten Bereich der Gohrischheide.  2.400 Hektar, d. h. mehr als drei Viertel der Gohrischheide, brannten nieder. Die Forstverwaltung stufte das Feuer als größten Waldbrand seit Jahrzehnten in Sachsen ein. Nach Angaben des zuständigen Revierförsters wird die Gohrischheide erst nach 30 bis 35 Jahren, d. h. in den Jahren 2055 bis 2060, soweit entwickelt sein, wie das vor dem Brand der Fall war. Zugleich würde das Ökosystem ein anderes werden als es vorher war.
Quelle: wikipedia.org

fachliche Begleitung:
Herrn
Stefan Müller, SBS
Naturschutzgebietsverwaltung, Revier 02 Zeithain


Bäume, die vom Feuer direkt betroffen waren, von der Feuerwalze überrollt wurden, sind abgestorben.


Innerhalb des Baumbestandes weist die Späte Traubenkische, eine invasive Art, die größte Widerstandskraft gegenüber den Folgen
des Brandes auf.


Vom Brand unmittelbar betroffener Ginster.


Vom Brand nicht betroffener Ginster.


Vom Brand betroffene Heide.


Erneuerungsprozesse an Heide

 
Erneuerungsprozess an Hänge- oder Sandbirke.


Dauerbeobachtungs- oder Prozessschutzfläche


Ölkäfer

Klimawandel- und Natur-Exkursion
Natürliche Waldverjüngung während und nach Dürre, nach Hitze, Sturm und Borkenkäfern – Fachexkursion in den Nationalpark Sächsische Schweiz – Das Kirnitzschtal im Focus
27.04.2026
Nationalpark Sächsische Schweiz, Kirnitzschtal

Natürliche Waldverjüngung während und nach Dürre, nach Hitze, Sturm und Borkenkäfer –
Fachexkursion in den Nationalpark Sächsische Schweiz –
Das Kirnitzschtal im Focus


Natürliche Waldverjüngung an Gemeiner Fichte


Natürliche Waldverjüngung an Gemeiner Fichte


Junge Gemeine Fichte mit genügenden Standortbedingungen


Junge Gemeine Fichte mit mangelhaften Standortbedingungen und frischem Austrieb, Maiwuchs genannt


Gemeine Fichte kurz vor dem frischen Austrieb, Maiwuchs genannt


Natürliche Waldverjüngung: Weißtanne


Natürliche Waldverjüngung: Eberesche


Hänge- oder Sandbirken sind als Pionierbaumart besonders auf Standorten mit hoher Lichtintensität etabliert


Hänge- oder Sandbirken sind als Pionierbaumart besonders auf Standorten mit hoher Lichtintensität und damit auf Freiflächen im Nationalpark verbreitet


Leben auf Extremstandorten!


Leben auf Extremstandorten!


Leben auf Extremstandorten!


Impressionen vom Nationalpark


Impressionen vom Nationalpark


Impressionen vom Nationalpark


UNTER SCHUTZ STEHEND: Buschwindröschen, Roter Fingerhut, Rote Lichtnelke

Klimawandel- und Natur-Exkursion
Natürliche Verjüngung und INVASIVE ARTEN im Nationalpark Sächsische Schweiz – Fachexkursion nach und während Hitze, Dürre und Borkenkäfern in das Kirnitzschtal
16.09.2025
Nationalpark Sächsische Schweiz

Natürliche Verjüngung und INVASIVE ARTEN im Nationalpark Sächsische Schweiz – Fachexkursion nach und während Hitze, Dürre und Borkenkäfern in das Kirnitzschtal

Naturverjüngung an Sandbirke

 

Natürverjüngung Gemeine Fichte

Naturverjüngung Rotbuche

Naturverjüngung Waldkiefer

Naturverjüngung divers

! INVASIVE ARTEN IM KIRNITZSCHTAL !
Drüsiges Springkraut hat als einjährige, krautige Pflanze den gesamten Ufersaum der Kirnitzsch und  die Ränder der Kirnitschtal-straße großflächig besetzt!

Mit attraktiver Blüten und als Nahrungsgrundlage für Insekten verdrängt das Drüsige Springkraut mit einer hohen Ausbreitungspo-tenz als artfremdes Wesen heimische Arten und stellt für die ursprünliche biologische Vielfalt im Kirnitzschtal eine große Gefahr dar.

Japanischer Staudenköterich hat sich als sehr schnellwüchsige, soomergrüne und ausdauernde Pflanze besonders am
Lichtenhainer Wasserfall großflächig und ab dort Richtung Bad Schandau etabliert! Mit den genanten Eigenschaften ist
ein starkes Durchsetzungsvermögen gegenüber heimischen Arten und eine besonders starke Verdrängung dieser ver-
bunden.

Herstliche Impressionen

Faszinierende Schwefelflechten

Klimawandel- und Natur-Exkursion
Die Dresdner Heide im Klimawandel – Exkursion 08 2025
02.08.2025
Dresdner Heide - Am Weißen Adler

Die Dresdner Heide im Klimawandel – Exkursion 08 2025

Das Niederschlagsdefizit an der DWD-Station Dresden Klotzsche betrug von Februar 2025 bis Juni 2025 140,6 l/m².
Seit 2014 tritt Dürrestress im Ober- und im Gesamtboden bis zu „Außergewöhnlicher Dürre“ in allen Jahreszeiten regelmäßig
auf. Die belebte Mitwelt ist elementar auf regelmäßige und effektive Niederschlagsereignisse angewiesen, die einer Durch-
feuchtung der Böden bis mindestens zwei Meter Tiefe führen. Gut durchfeuchtete Gesamtböden (bis mindestens zwei Meter
Tiefe) mit einer Durchfeuchtung von mindestens 80 Prozent und mehr sind flächendeckend in Sachsen eine absolute Ausnah-
meerscheinung. Dadurch ist die Gesundheit heimischer Gehölze akut gefährdet und bereits aktuell die Grundwasserneu-
bildung in Teilen Sachsen unzureichend.
Starkregenereignisse, z. B. Regengüsse aus Cumulonimbuswolken, sind uneffektiv, erreichen kaum untere Bodenschichten
und laufen teilweise oberflächlich ab.

Aktuell sind in der Dresdner Heide die oberen 4 bis 5 cm durchfeuchtet. Foto 1 zeigt den unter der durchfeuchteten Schicht
liegenden trockenen Sand. Die folgend abgebildeten Pfützen bilden sich durch Bodenverdichtungen und sind keinerlei Hin-
weise auf eine gute oder annährend gute Bodenfeuchte. NEIN! Der Boden der Dresdner Heide bedarf dringend ergiebiger,
lang anhaltender Niederschläge.


Naturverjüngung an Rotbuche und Spitzahorn


Rotbuchen am vorzeitigen Ende ihres Lebenszyklus – Die Ursache sind Pilzbefälle, die durch verminderte Abwehrkräfte infolge
mangelnder Wasser- und Nährstoffversorgung resultieren.


Buchengallmücken


Stieleichen


Gemeine Fichten werden bei Dürrestress von Rindenbrütern (Borkenkäfern) zerstört bzw. leiden als Jungbäume unter direktem
Wasser- und Nährstoffmangel.


Auch Waldkiefern leiden trotz Pfahlwurzel unter extremer Dürre und Hitze.


Hänge- oder Sandbirken: auch sie bedürfen einer regelmäßigen Durchfeuchtung der Böden und können durch ihr Herz-
wurzelsystem unterirdische Wasserressourcen nicht erschließen.


Neobiota in der Dresdner Heide: Drüsiges Springkraut und Eßkastanie

 


Impressionen aus der Dresdner Heide