Experten-Vorträge für Interessierte

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Die globale Erwärmung ist so schwerwiegend und so dringlich, weil das große irdische System, Gaia, in einem Teufelskreis positiven Feedbacks gefangen ist. Zusätzliche Wärme aufgrund jedweder Ursache, seien es die Treibhausgase, das Schwinden des arktischen Eises oder des Amazonasregenwaldes, wird verstärkt, und das hat mehr als nur additive Auswirkungen. Es ist fast, als hätten wir ein Feuerchen gemacht, um uns zu wärmen, und beim Brennholznachlegen nicht bemerkt, dass das Feuer bereits außer Kontrolle geraten ist und die Möbel in Brand gesetzt hat. Wenn das passiert, bleibt nur wenig Zeit, das Feuer zu löschen. Die globale Erwärmung greift um sich wie ein Feuer, und es bleibt nahezu keine Zeit zu reagieren.“

James Lovelock, „Intependent“ 24. Mai 2004

Die globale Erwärmung ist so schwerwiegend und so dringlich, weil das große irdische System, Gaia, in einem Teufelskreis positiven Feedbacks gefangen ist. Zusätzliche Wärme aufgrund jedweder Ursache, seien es die Treibhausgase, das Schwinden des arktischen Eises oder des Amazonasregenwaldes, wird verstärkt, und das hat mehr als nur additive Auswirkungen. Es ist fast, als hätten wir ein Feuerchen gemacht, um uns zu wärmen, und beim Brennholznachlegen nicht bemerkt, dass das Feuer bereits außer Kontrolle geraten ist und die Möbel in Brand gesetzt hat. Wenn das passiert, bleibt nur wenig Zeit, das Feuer zu löschen. Die globale Erwärmung greift um sich wie ein Feuer, und es bleibt nahezu keine Zeit zu reagieren.“

James Lovelock, „Intependent“ 24. Mai 2004

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Experten-Vortrag für Interessierte
„Internationaler Tag der Biodiversität“ – ● Mensch ● Erde ● Zukunft – Ein Event zu Internationalen Gedenktagen „Der Wald verändert sein Gesicht – Waldumbau und Naturschutz im Forstbezirk Leipzig“ / Vortag und Diskussion
03.06.2027
Felsenkeller Leipzig

„Der Wald verändert sein Gesicht – Waldumbau und Naturschutz im Forstbezirk Leipzig“

03.06.2027 – 18.00 Uhr – Felsenkeller Leipzig

Vortrag und Diskussion

Referent:
Andreas Padberg, Forstbezirksleiter Leipzig, Staatsbetrieb Sachsenforst

„Seit dem Orkantief Friederike im Januar 2018 und den darauf folgenden, lang anhaltenden Dürren der Jahre 2018, 2019, 2020 sowie folgender Dürrejahre ist auch der Forstbezirk Leipzig durch Störungen geprägt. Der zuvor noch weitgehend planmäßig vollzogene Waldumbau wird immer mehr von Kalamitäten bestimmt. Dabei ist im Balungsraum Leipzig eine ganzheitliche Betrachtung aller Wald-funktionen einzubeziehen, vor allem ist eine Balance zwischen dem hohen Erholungswert für die Bevölkerung, aktivem Naturschutz und auch der Bereitstellung des nachwachsenden Rohstoffes Holz zu finden.

Waldumbau bedeutet hier immer auch Stärkung von Naturschutz und Lebensqualität.

Anlässlich des Internationalen Tages der biologischen Vielfalt resümiert Andreas Padberg über zwanzig Jahre Sachsenforst und Maßnahmen zum Schutz von Arten und ihrer Lebensräume im Forstbezirk Leipzig.“ Andreas Padberg

Experten-Vortrag für Interessierte
Der fossil-elektrische Kapitalismus – Brandbeschleuniger in der Klimakatastrophe / Vortrag und Diskussion / Erich-Zeigner-Haus Leipzig
15.10.2026
Leipzig

Der fossil-elektrische Kapitalismus – Brandbeschleuniger in der Klimakatastrophe

Erich-Zeigner-Haus – Zschochersche Str. 21 – Leipzig

15.10.2026 – 18 – 20 Uhr

Vortrag und Diskussion

Referentin:
Prof. Dr. Birgit Mahnkopf – Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Veranstalter:
Rosas Salon im Felsenkeller, ADELE Sachsen, Bildungsprojekt Sachsen im Klimawandel

Kapitalistische Gesellschaften basieren auf dem Prinzip, Geld in Waren zu verwandeln, um daraus mehr Gewinn zu generieren. Dieses unendliche Wachstum erfordert einen kontinuierlich steigenden Energieumsatz, der historisch durch Kohle, Öl  und Gas  realisiert wurde.  Damit  verbunden ist eine schonungslose Ausbeutung von Mensch und Natur, die Entwicklungsgrenzen des Erdsystems bereits mehrfach überschreitet. Seit den 1980-er Jahren spiegelt sich diese Entwicklung in einer anthropogen mit verursachten globalen Erderwärmung mit einer latent steigenden Durchschnittstemperatur und an Intensität und Häufigkeit zunehmenden Extrem-wetterereignissen.

Frau Prof. Mahnkopf, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, setzt sich mit dieser Entwicklung kritisch auseinander.

Die Veranstalter: Rosas Salon im Felskeller,  ADELE Sachsen  und das Bildungsprojekt Sachsen im Klimawandel laden herzlich ein.
Wir bitten um eine Anmeldung unter info@sachsen-im-klimawandel.de.

 

Experten-Vortrag für Interessierte
27. Sommerfest im Botanischen Garten der TU Dresden / Teilnahme mit Stand: Arzneipflanzen und Klimawandel
16.08.2026
Dresden - Botanischer Garten der TU Dresden
27. Sommerfest im Botanischen Garten der TU Dresden /
Teilnahme mit Stand: Arzneipflanzen und Klimawandel
16.08.2025 – 10.00 – 18.00 Uhr
Dresden, Botanischer Garten der Technischen Universität

27. Sommerfest im Botanischen Garten der TU Dresden

Arzneipflanzen und Klimawandel

– Fragen und Antworten zu Arzneipflanzen
– Baumarten bestimmen
– Dürre- und Hitzefolgen für Natur und Mitwelt
– Übungen für Interessent:innen

Experten-Vortrag für InteressierteKlimawandel-Seminar für SchülerPolitische Manifestation pro EINE WELT FÜR ALLE
„Unser ‚Wald‘ im Klimastress?! Von Auswirkungen klimatischer Extreme auf sächsische ‚Wälder‘ und von Erfordernissen einer Folgenbegrenzung“ – Vortrag und Diskussion – / INTERIM Leipzig / 20 Teilnehmer/Innen
11.06.2026
INTERIM by linXXnet Leipzig - Demmerinstr. 32 - 04177 Leipzig

„Unser ‚Wald‘ im Klimastress?!
Von Auswirkungen klimatischer Extreme auf sächsische ‚Wälder‘ und von Erfordernissen einer Folgenbegrenzung“

– anlässlich der Leipziger Umweltwoche

Vortrag und Diskussion – / INTERIM by linXXnet Leipzig – Demmeringstr. 32 – 04177 Leipzig

11.06.2026 – 19 Uhr

Referentin:
Kerstin Richter, Projektorganisatorin & Bildungsreferentin

In Sachsens „Wäldern“ dominieren derzeit Fichten mit 35 % und Kiefern mit 31 %. (www.wald.sachsen.de)
Die aus ihnen aufgebauten Forstökosysteme sind häufig durch Struktur- und Artenarmut gekennzeichnet.
Unter Berücksichtigung einer standörtlichen Differenzierung ist die Fähigkeit dieser Forstökosysteme, Umwelteinwirkungen zu widerstehen oder sich an veränderte Umweltbedingungen anzupassen, als gering einzuschätzen. Aufgrund der 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023 und 2024 eingetreten, neuen Phase des Klimawandels, der sog. Heißzeit, ist ein „großflächiges Absterben der Baumschicht“ (2019) „Wetter trifft Klima“, LfULG) eingetreten.
Es ist künftig verstärkt davon auszugehen, dass die Intensität des Klimawandels das Anpassungspotential (sächsischer) Forste deutlich übersteigt und – wie bereits gegenwärtig – zu großflächigen, komplex ausgelösten Schadwirkungen führt. Neben diesen Phänomen hinterlassen und hinterließen die Sturmtiefs Eberhard, Friedericke, Herwarth, Emma und Kyrill sowie der Tornado vom Mai 2010 auch in sächsischen Forsten Spuren der Verwüstung.
Naturnahe Wälder und Forste mit einem größeren Anpassungspotenzial an steigende Temperaturen und ein verändertes Niederschlagsregime nehmen durch einen systemischen, nachhaltigen Forstumbau des Staatsbetriebes Sachsenforst ein Viertel der „Wald“fläche Sachsens ein.
Auwälder, wie der Leipziger Auwald, bilden eine natürliche Pflanzengesellschaft entlang von Bächen oder Flüssen. In Europa ist deren Bestand z. B. durch Beweidung stark rückläufig. Aus ökologischer und klimatologischer Sicht besitzen diese Pflanzengesellschaften einen außergewöhnlichen Wert.

Kerstin Richter arbeitet seit 18 Jahren als Bildungsreferentin im Projekt „Sachsen im Klimawandel“. Sie freut sich auf Ihre Teilnahme an der Veranstaltung und auf einen gedanklichen Austausch mit Ihnen.


Eröffnung der Veranstaltung              Vortrag und Diskussion

Experten-Vortrag für InteressiertePolitische Manifestation pro EINE WELT FÜR ALLE
Sachsen im Klimawandel und Extremwetterereignisse – Vortrag und Diskussion – St. Pauli e.V. – 14 Teilnehmer/Innen
29.05.2026
Club St. Pauli e.V. - Dresden

„Sachsen im Klimawandel und Extremwetterereignisse“
Vortrag und Diskussion

29. Mai 2026   18.00 Uhr

St. Pauli e.V. – Hechtstraße 32 – 01097 Dresden

Referentin:
Kerstin Richter, Bildungsprojekt Sachsen im Klimawandel www.sachsen-im-klimawandel.de

Die mittlere Jahrestemperatur Sachsens stieg im Vergleichszeitraum 1991 – 2005 gegenüber der Referenzperiode 1961 bis 1990 im Mittel um 0,7 °C. Das Frühjahr zeigt von allen Jahreszeiten die stärkste Temperaturerhöhung. Im langjährigen Trend nimmt in den Monaten April, Mai und Juni sowohl die Häufigkeit als auch die maximale Länge von Trockenperioden zu und ist bereits gegenwärtig problematisch.
Die Extremjahre 2022, 2020, 2019 und insbesondere 2018 zeigten in der Intensität und Dauer der Dürren sowie in der starken Ausprägung der sommerlichen Hitze Wirkungen, die sich beispielsweise an Langzeitschäden an der Gehölzflora und an dem Dürregrad des Gesamtbodens manifestieren. Neben 2022, 2021, 2020, 2019, 2018 gehen 2009, 2006, 2003, 2000 und 1997 als Dürrejahre bzw. Jahre außergewöhnlicher Niederschlagsverluste während der Vegetationsperioden und daraus resultierend mit Ernteverlusten besonders in Nord- und Ostsachsen in die Geschichte ein. (Quelle: Sachsen im Klimawandel – Eine Analyse, Jahrespressekonferenzen: Wetter trifft Klima). Das Extremjahr 2018 zeigt in der Intensität und Dauer der Dürren sowie in der starken Ausprägung der sommerlichen Hitze Wirkungen, die sich beispielsweise an Langzeitschäden an der Gehölzflora und an dem Dürregrad des Unterbodens manifestierten und in den Folgejahren fortsetzten.
Künftig werden im Sommer Temperaturmaxima bis 42 °C erwartet.
Unvergessen bleiben neben Juni, Juli 2016 und Mai, Juni 2013 vor allem die Extremniederschläge vom August 2002. Die Tatsache, dass der Juli 2002 im genannten Jahr der fünfte Monat in Folge war, der wärmer als normal ausfiel und dass gerade der Osten Deutschlands unter einer extremen Dürre litt, muss betrachtet werden.
Orkantiefs wie Eberhard, Friederike, Herwarth, Emma und besonders Kyrill führten im sächsischen Forst zu Extremschäden und werden auch in Sachsen an Intensität und Häufigkeit zunehmen. Am 25. 05. 2010 verwüstete ein Tornado die Region Großenhain und verursachte neben acht Millionen Euro Gebäudeschäden große Verluste im sächsischen Staatsforst und in städtischen Parkanlagen.
Quelle: LfULG