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Die globale Erwärmung ist so schwerwiegend und so dringlich, weil das große irdische System, Gaia, in einem Teufelskreis positiven Feedbacks gefangen ist. Zusätzliche Wärme aufgrund jedweder Ursache, seien es die Treibhausgase, das Schwinden des arktischen Eises oder des Amazonasregenwaldes, wird verstärkt, und das hat mehr als nur additive Auswirkungen. Es ist fast, als hätten wir ein Feuerchen gemacht, um uns zu wärmen, und beim Brennholznachlegen nicht bemerkt, dass das Feuer bereits außer Kontrolle geraten ist und die Möbel in Brand gesetzt hat. Wenn das passiert, bleibt nur wenig Zeit, das Feuer zu löschen. Die globale Erwärmung greift um sich wie ein Feuer, und es bleibt nahezu keine Zeit zu reagieren.“

James Lovelock, „Intependent“ 24. Mai 2004

Die globale Erwärmung ist so schwerwiegend und so dringlich, weil das große irdische System, Gaia, in einem Teufelskreis positiven Feedbacks gefangen ist. Zusätzliche Wärme aufgrund jedweder Ursache, seien es die Treibhausgase, das Schwinden des arktischen Eises oder des Amazonasregenwaldes, wird verstärkt, und das hat mehr als nur additive Auswirkungen. Es ist fast, als hätten wir ein Feuerchen gemacht, um uns zu wärmen, und beim Brennholznachlegen nicht bemerkt, dass das Feuer bereits außer Kontrolle geraten ist und die Möbel in Brand gesetzt hat. Wenn das passiert, bleibt nur wenig Zeit, das Feuer zu löschen. Die globale Erwärmung greift um sich wie ein Feuer, und es bleibt nahezu keine Zeit zu reagieren.“

James Lovelock, „Intependent“ 24. Mai 2004

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Experten-Vortrag für InteressierteKlimawandel-Seminar für SchülerPolitische Manifestation pro EINE WELT FÜR ALLE
„Unser ‚Wald‘ im Klimastress?! Von Auswirkungen klimatischer Extreme auf sächsische ‚Wälder‘ und von Erfordernissen einer Folgenbegrenzung“ – Vortrag und Diskussion – / INTERIM Leipzig
11.06.2026
INTERIM by linXXnet Leipzig - Demmerinstr. 32 - 04177 Leipzig

„Unser ‚Wald‘ im Klimastress?!
Von Auswirkungen klimatischer Extreme auf sächsische ‚Wälder‘ und von Erfordernissen einer Folgenbegrenzung“

anlässlich der Leipziger Umweltwoche

Vortrag und Diskussion – / INTERIM by linXXnet Leipzig – Demmeringstr. 32 – 04177 Leipzig

11.06.2026 – 19 Uhr

Referentin:
Kerstin Richter, Projektorganisatorin & Bildungsreferentin

In Sachsens „Wäldern“ dominieren derzeit Fichten mit 35 % und Kiefern mit 31 %. (www.wald.sachsen.de)
Die aus ihnen aufgebauten Forstökosysteme sind häufig durch Struktur- und Artenarmut gekennzeichnet.
Unter Berücksichtigung einer standörtlichen Differenzierung ist die Fähigkeit dieser Forstökosysteme, Umwelteinwirkungen zu widerstehen oder sich an veränderte Umweltbedingungen anzupassen, als gering einzuschätzen. Aufgrund der 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023 und 2024 eingetreten, neuen Phase des Klimawandels, der sog. Heißzeit, ist ein „großflächiges Absterben der Baumschicht“ (2019) „Wetter trifft Klima“, LfULG) eingetreten.
Es ist künftig verstärkt davon auszugehen, dass die Intensität des Klimawandels das Anpassungspotential (sächsischer) Forste deutlich übersteigt und – wie bereits gegenwärtig – zu großflächigen, komplex ausgelösten Schadwirkungen führt. Neben diesen Phänomen hinterlassen und hinterließen die Sturmtiefs Eberhard, Friedericke, Herwarth, Emma und Kyrill sowie der Tornado vom Mai 2010 auch in sächsischen Forsten Spuren der Verwüstung.
Naturnahe Wälder und Forste mit einem größeren Anpassungspotenzial an steigende Temperaturen und ein verändertes Niederschlagsregime nehmen durch einen systemischen, nachhaltigen Forstumbau des Staatsbetriebes Sachsenforst ein Viertel der „Wald“fläche Sachsens ein.
Auwälder, wie der Leipziger Auwald, bilden eine natürliche Pflanzengesellschaft entlang von Bächen oder Flüssen. In Europa ist deren Bestand z. B. durch Beweidung stark rückläufig. Aus ökologischer und klimatologischer Sicht besitzen diese Pflanzengesellschaften einen außergewöhnlichen Wert.

Kerstin Richter arbeitet seit 18 Jahren als Bildungsreferentin im Projekt „Sachsen im Klimawandel“. Sie freut sich auf Ihre Teilnahme an der Veranstaltung und auf einen gedanklichen Austausch mit Ihnen.

Experten-Vortrag für InteressiertePolitische Manifestation pro EINE WELT FÜR ALLE
Sachsen im Klimawandel und Extremwetterereignisse – Vortrag und Diskussion – St. Pauli e.V.
29.05.2026
Club St. Petersburg e.V. - Dresden

„Sachsen im Klimawandel und Extremwetterereignisse“
Vortrag und Diskussion

29. Mai 2026   18.00 Uhr

St. Pauli e.V. – Hechtstraße 32 – 01097 Dresden

Referentin:
Kerstin Richter, Bildungsprojekt Sachsen im Klimawandel www.sachsen-im-klimawandel.de

Die mittlere Jahrestemperatur Sachsens stieg im Vergleichszeitraum 1991 – 2005 gegenüber der Referenzperiode 1961 bis 1990 im Mittel um 0,7 °C. Das Frühjahr zeigt von allen Jahreszeiten die stärkste Temperaturerhöhung. Im langjährigen Trend nimmt in den Monaten April, Mai und Juni sowohl die Häufigkeit als auch die maximale Länge von Trockenperioden zu und ist bereits gegenwärtig problematisch.
Die Extremjahre 2022, 2020, 2019 und insbesondere 2018 zeigten in der Intensität und Dauer der Dürren sowie in der starken Ausprägung der sommerlichen Hitze Wirkungen, die sich beispielsweise an Langzeitschäden an der Gehölzflora und an dem Dürregrad des Gesamtbodens manifestieren. Neben 2022, 2021, 2020, 2019, 2018 gehen 2009, 2006, 2003, 2000 und 1997 als Dürrejahre bzw. Jahre außergewöhnlicher Niederschlagsverluste während der Vegetationsperioden und daraus resultierend mit Ernteverlusten besonders in Nord- und Ostsachsen in die Geschichte ein. (Quelle: Sachsen im Klimawandel – Eine Analyse, Jahrespressekonferenzen: Wetter trifft Klima). Das Extremjahr 2018 zeigt in der Intensität und Dauer der Dürren sowie in der starken Ausprägung der sommerlichen Hitze Wirkungen, die sich beispielsweise an Langzeitschäden an der Gehölzflora und an dem Dürregrad des Unterbodens manifestierten und in den Folgejahren fortsetzten.
Künftig werden im Sommer Temperaturmaxima bis 42 °C erwartet.
Unvergessen bleiben neben Juni, Juli 2016 und Mai, Juni 2013 vor allem die Extremniederschläge vom August 2002. Die Tatsache, dass der Juli 2002 im genannten Jahr der fünfte Monat in Folge war, der wärmer als normal ausfiel und dass gerade der Osten Deutschlands unter einer extremen Dürre litt, muss betrachtet werden.
Orkantiefs wie Eberhard, Friederike, Herwarth, Emma und besonders Kyrill führten im sächsischen Forst zu Extremschäden und werden auch in Sachsen an Intensität und Häufigkeit zunehmen. Am 25. 05. 2010 verwüstete ein Tornado die Region Großenhain und verursachte neben acht Millionen Euro Gebäudeschäden große Verluste im sächsischen Staatsforst und in städtischen Parkanlagen.
Quelle: LfULG

Experten-Vortrag für InteressiertePolitische Manifestation pro EINE WELT FÜR ALLE
„Klimawandel im Kontext von Wachstumswahn und Globalisierung“ / KRETA / Vortrag   Diskussion   Workshop / Greenpeace-Büro Dresden / vier Teilnehmer:-innen
06.05.2026
Greenpeace Büro Dresden

„Klimawandel im Kontext von Wachstumswahn und Globalisierung“

Vortrag   Diskussion   Workshop          06.05.2026          18.00 – 20.00 Uhr
Greenpeace-Büro Dresden – Martin-Luther-Str. 11

Referentin:
Kerstin Richter, Projektorganisatorin

Veranstalter:
KRETA

Im Zeitalter des Anthropozän erreichten die Wechselwirkungen zwischenLebewesen und Klima eine neue „Qualität“. Während im Jahr 1920 die Erde etwa 1,8 Milliarden Menschen bevölkerten, wuchs die Weltbevölkerung bis zum 26.04.2026, 21.54 Uhr auf 8.226.020.178 Menschen.  (Quelle:  https://www.dsw.org)

3,04 Billionen Bäume stellen rund 46 Prozent des ursprünglichen Reichtums dieser wichtigsten und prominentesten Lebewesen dar. (Thomas Crowther, Yale University, New Haven)

Als Regenwald in den Tropen, in den gemäßigten Breiten, als borealer Nadelwald und als tragendes Element von Parks im städtischen Raum erfüllen sie u. a. grundlegende Voraussetzungen für eine artenreiche Fauna und stabilisieren sie das Klima.

Ackerbau, Viehzucht, Rodungen, die Ausbeutung von Bodenschätzen veränderten das Gesicht unseres Planeten. Prof. Harald Lesch spricht von einer durch Industrialisierung, Raubbau an Ressourcen  und durch Übernutzung natürlicher Quellen hervorgerufenen „Wohlstandsverschwendung“, von der eine Minderheit profitiert. Dem dramatischen Schwinden der Wildnis, von Arten und Ökosystemen setzte die Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 u. a. die Deklaration von Rio über Umwelt und Entwicklung, die Biodiversitätsdeklaration und die Walddeklaration entgegen. Die Rahmenkonvention der Vereinten Nationen über Klimaänderungen sieht vor, dass die Belastung der Atmosphäre mit Treibhausgasen auf einem Niveau stabilisiert wird, welches eine gefährliche Störung des Weltklimas verhindert. (Quelle: https://www.nachhaltigkeit.info) 20 Jahre später schreibt Univ.-Prof. Ulrich Brand folgerichtig: „Das Prinzip einer nachhaltigen Entwicklung ist global gescheitert.“

Der Wahn nach wirtschaftlichem Wachstum charakterisiert kapitalistische Gesellschaften. Neben einer sozialen Ungleichheit, die sich in dem Entwicklungsgefälle zwischen den Industriestaaten und den Entwicklungsländern sowie in einer zunehmenden Vertei-lungsschieflage bei Vermögen innerhalb der Industrienationen manifestiert, gerät unsere natürliche Mitwelt durch Ressourcen-übernutzung und Rohstoffhunger in einen an Ausmaß und Intensität einmaligen, dramatischen Existenzdruck. Damit verbunden ist eine Destabilisierung der Kohlenstoffsenken, der Fähigkeit der Ozeane, der Wälder, Forste und Moore dieses einzigartigen Planeten, den Eintrag von Kohlenstoffdioxid in die Erdatmosphäre wirksam zu begrenzen. Der seit 1850 registrierte Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur, grenzenlose Warenströme und ein boomender Tourismus führen weltweit und damit auch in Sach-
sen zu einem differenzierten Artengefüge, einer Gefährdung von an winterkalte und mäßig kühle Standorte angepassten Arten und der verstärkten Etablierung von Neobiota.

SIE sind, IHR seid herzlich willkommen!

Experten-Vortrag für InteressierteNatur- und Landschaftswanderung für InteressiertePolitische Manifestation pro EINE WELT FÜR ALLE
„Prima Klima?!“ / „Weltwassertag“ – Mensch ● Erde ● Zukunft – Ein Event zu Internationalen Gedenktagen / Expertenwanderung / 14 Teilnehmer/Innen
21.03.2026
Dresden, KRONENTOR - DRESDNER ZWINGER
PRIMA KLIMA?!“ Fachexkursion zu den Schauplätzen von Dürre und Hochwasser in Dresden / „WELTWASSERTAG“ – Mensch ● Erde ● Zukunft – Ein Event zu Internationalen Gedenktagen
21.03.2026 ● DRESDEN
START: KRONENTOR, DRESDNER ZWINGER ● 11.00 UHR

Der circa neunzigminütige Rundgang durch die Dresdner Altstadt geht auf die Auswirkungen des Klimawandels in der Stadt
Dresden ein, wobei ein besonderes Augenmerk auf dem Klima-Element Niederschlag liegen wird.
Insbesondere seit 1980 – mit einem drastischen Anstieg seit 2010 –  ist das Frühjahr in Sachsen und Dresden von rückläufigen Niederschlägen gekennzeichnet. Das Jahr 2003, die Jahre 2018, 2019 und 2020 sowie die Jahre 2022 fallen durch eine starke negative Niederschlags-Gesamtbilanz auf. Neben Hochdruckwetterlagen zunehmender Intensität und Häufigkeit mit drastischen Folgen für die Vegetation und den Wasserhaushalt, sind Starkregenereignisse – wie die Elbe-Hochwasser 2002 und 2013 – charakteritisch für die klimatischen Veränderungen in der sächsischen Landeshauptstadt.

Rundgangsleiter:
Journalist und Stadtführer Dr. Alexander Klein

Veranstalter:
Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen, Bildungsprojekt Sachsen im Klimawandel, WIR AG, attac-Regionalgruppe Dresden

Experten-Vortrag für InteressiertePolitische Manifestation pro EINE WELT FÜR ALLE
„Auf die Dürre folgt die Flut?! Klimawandel und Wasserhaushalt in Sachsen“ / „Weltwassertag“ – Mensch ● Erde ● Zukunft – Ein Event zu Internationalen Gedenktagen / Vortrag und Diskussion / 33 Teilnehmer/Innen
18.03.2026
WIR-AG Dresden

„Weltwassertag“ – Mensch ● Erde ● Zukunft – Ein Event zu Internationalen Gedenktagen

„Auf die Dürre folgt die Flut?!
Klimawandel und Wasserhaushalt in Sachsen“ – Vortrag und Diskussion

18.03.2026   19.00 Uhr   WIR-AG   Martin-Luther-Straße 21

Der Klimawandel in Sachsen führt zu extremeren Wetterereignissen, wie Dürren und Starkregen, die den Wasserhaushalt stark belasten: sinkende Grundwasserspiegel, verminderte Wasserverfügbarkeit und steigender Bedarf durch Hitze führen zu Wasserstress, während Starkregen die Infrastruktur herausfordert. Insbesondere seit 2016 manifestieren sich über Monate andauernde Niederschlagsdefizite im Dürrezustand des Bodens, in rückläufigen Pegelständen von Oberflächengewässern, in einer Zunahme der Ernteertragssicherheit sowie in einem mangelhaften bis schlechten Gesundheitszustand städtischer Gehölze und des Baumbestandes sächsischer Forste. Sachsen reagiert mit dem Handlungsprogramm „Zukunft Wasser für Sachsen“ (2024), das Maßnahmen zur Anpassung der Wasserwirtschaft und Wassersicherung in zehn Handlungsfeldern definiert, um diese Herausforderungen zu bewältigen und die Wasserqualität zu erhalten.

Dipl.-Hydrologe Udo Mellentin, LFULG, beschreibt den Zusammenhang von Klimawandel und Wasserhaushalt in Sachsen und diskutiert mit Ihnen Maßnahmen zur Begrenzung der Folgen eines schwankenden bis defizitären Wasserhaushaltes.

Kooperationspartner:
Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen, Bildungsprojekt Sachsen im klimawandel, WIR-AG, attac-Regionalgruppe Dresden


Foto: Jan Teurich                                   Foto: Jan Teurich                                    Foto: Jan Teurich